Sally Oldfield - Water Bearer

Cover Sally Oldfield - Water Bearer
LP
Bronze 26 447 XOT

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World wide:
de  Peak: 33 / weeks: 7
se  Peak: 43 / weeks: 1
Sally Oldfield, die Newcomerin, blickt auf eine Vergangenheit zurück, die man ihr absolut nicht zutraut: Im irischen Dublin geboren und England übergesiedelt, tippelte zunächst in eine Ballettausbildung hinein. Vom 16. Bis zum 20. Lebensjahr studiert sie täglich an der „Royal Academy Of Dance“ ihre Lektionen. Dann stieg sie um auf Geisteswissenschaften und belegte drei Jahre lang an der Universität Vorlesungen und Kurse. Einen Abschluß erreichte sie allerdings nicht, die überschäumende Rockwelle warf sie Mitte der 60er Jahre aus der akademischen Bahn. Sally tauschte Platon und Shakespeare gegen die Beatles, und bei der Musik blieb sie dann auch. Fast ein Jahrzehnt dauerte allerdings die Lehrzeit im neuen Metier. Wie beinahe jedermann in diesen euphorischen Jahren der Rockrevolte wollte auch Sally Platten aufnehmen. Ganz überraschend erreichte sie relativ schnell ihr Ziel. 1968 erschien eine LP mit dem Titel „Children Of The Sun“, auf der Sally sang und ihr Bruder Mike Gitarre spielte. Künstlerisch war diese LP nicht der Rede wert, genauso wie Sallys zweiter Versuch, diesmal ohne Mike, aber mit Band. Den dritten Streich führte sie viel später überlegt, ohne Zeitdruck und mit ausgereiften Vorstellungen durch. Fast zwei Jahre arbeitete sie an „Water Bearer“. Sie ließ viel von ihrer Persönlichkeit in dieses Werk einfließen und am Ende wirkte es wie ein Soundtrack zu Erzählungen von Tolkien, ebenbürtig der LP „Lord Of The Rings“ von Bo Hansson. Was fasziniert Sally an Fantasy, an Märchen? „Die Idee der Magie, die darin vorkommt,“ sagt sie. Magie nicht im spiritistischen Sinne, sondern im Sinne kreativer Phantasie. „Nimm die Idee der Elfen in ‘Lord Of The Rings‘. Dahinter steht doch die Vorstellung vom Menschen, als er noch uneingeschränkt schöpferisch wirken konnte, als er noch nicht verdorben war. Gemeint ist sein Zustand, bevor er anfing, vernünftig zu handeln, sich auf das Geld hin auszurichten. Jener Zustand, den man bei Kindern noch antreffen kann. In Tolkiens Buch wirken die Elfen auf sehr fruchtbare Weise. Sie machen Dinge, wunderschöne Dinge,“ erklärt sie. Wird sie also weitermachen mit ihren fantastisch schönen Märchenplatten? „Wenn die Leute „Mirrors“ oder die LP hören, ist das für sie neu. Für mich steckt darin die Quintessenz langer Arbeit, und das ist lange her. Es hat nichts mit dem zu tun, was ich jetzt mache und schreibe. Wirken die Märchen denn überhaupt noch als Inspirationsquelle? Nein, heute nicht mehr.“ (Pressetext)

Tracks

1978
LP Bronze 26 447 XOT
Show detailsListen all
1.Water Bearer
6:27
Songs Of The Quendi:
2.Night Theme
2:52
3.Wampun Song
3:06
4.Nenya
4:56
5.Land Of The Sun
1:51
--
6.Mirrors
3:32
7.Weaver
3:33
8.Night Of The Hunter's Moon
3:31
9.Child Of Allah
3:19
10.Fire And Honey
2:39
11.Song Of The Healer
3:09
   

Sally Oldfield   Artist page

Singles - Schweizer Hitparade
TitleEntryPeakweeks
 

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Reviews

Average points: 5.33 (Reviews: 3)
31.03.2008 00:57
longlou
Member
*****
Ich glaube, dass ich kein anderes Album besitze, bei dem ich so sehr darauf angewiesen bin, es in der richtigen Stimmung zu hören. Wenn die Stimmung passt, enthält die LP durchweg sehr schöne Lieder, die einfach nur zu genießen sind. Im falschen Moment kann sie aber auch sehr nerven. Das ist zwar auch bei anderer Musik so, aber bei keiner so extrem.
Jedenfalls ist bemerkenswert, dass sie die meisten Instrumente selbst gespielt hat.
Last edited: 03.11.2008 19:14

rhayader
Member
******
Mir geht es genauso wie longlou. Kann das Album nur in der richtigen Stimmung hören, aber dann ist es einfach traumhaft und mir 6* wert.

Habe damals in einer Musikzeitschrift gelesen, dass Bruder Mike ihr als Weihnachtsgeschenk die Benutzung seines Tonstudios überließ und daraus der Songzyklus von Water Bearer entstanden ist. Sie kann es auch nicht verleugnen, dass Bruder Mike mit seinen Alben 'Tubular Bells', 'Hergest Ridge' und 'Ommadawn' Pate für die Musik diese Albums war. Allerdings mit ihrer glockenhellen Mädchensopranstimme und der noch folkorientierteren und esotherischen Ausrichtung gab sie ihrer Musik doch ihre persönliche Note.
Das romantische Cover symbolisiert schon was den Hörer erwartet. Romantisch/märchenhafte Klänge. Eine Musikwelt in der man sich Elfen, Feen, sprudelnde Quellen, phantasievolle Landschaften vorstellt, und in der Milch und Honig fließt. Vergleichbar ist ihre Musik sicher mit der von Kate Bush, Enya oder Lorenna McKennit. Während ihr Kate Bush an Genialität sicher noch ein Stück voraus ist, habe ich von den beiden anderen Damen noch nichts vergleichbares gehört, was es mit der Kreativität dieses Albums aufnimmt. Aber auch die späteren Alben von Sally kommen an die Qualität von 'Water Bearer' nicht ran.
Anspieltipps sind für mich neben dem Hit 'Mirrors', vor allem die mehrteilige Suite 'Songs Of The Quendi' und der hübsche letzte Song 'Song Of The Healer'.
Bewertung: knapp 6*.

Dino-Canarias
Member
*****
Ja, gilt wohl zu Recht als ihr mit Abstand bestes Album, kann
man sich ohne jegliche Bedenken von Anfang bis Ende hin
durchhören....ist bei mir jetzt nicht ganz so stimmungs-
abhängig wie bei euch beiden!

Ganz knappe 5.

(4.75)
Last edited: 13.02.2017 21:24
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