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Soundtrack
Cold Mountain

Album
Jahr
2003
5.33
3 Bewertungen
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
5.33

3 BewertungenSoundtrack - Cold Mountain
28.01.2007 18:09
Charles Fraziers Roman-Bestseller wird durch den Regisseur Anthony Minghella mit stimmungsvoller Romantik und mit einer dramatischen Struktur präsentiert, die bereits mit Homers Odyssee verglichen wurde. Dieses neue Filmkunstwerk ist -- was die wesentlichen Aspekte betrifft -- durchaus auf einer ebenbürtigen Ebene mit Coens O Brother, Where Art Thou zu sehen. Der von T-Bone Burnett produzierte Soundtrack mit traditioneller Musik aus der Appalachen-Region, mit einfühlsamen Originalfassungen unterschiedlicher Songschreiber (wie Elvis Costello und Sting), wie mit einer Reihe von packenden Interpretationen (Jack White von den White Stripes und Alison Krauss), geht weit über die sonst übliche Einbeziehung von Stars hinaus.

White beweist bei "Wayfaring Stranger" und mit seiner Version von Howlin' Wolfs "Sittin' On Top Of The World", dass seine traditionellen Bluesstücke nicht als Effekthascherei entstanden sind. Mit seiner Originalversion von "Never Far Away" begibt er sich in den Bereich stimmungsvoller Romantik. Krauss liefert eine faszinierende Version von Costellos "The Scarlet Tide". Stings wehmütiges "You Will Be My True Love" mit Anklängen an keltische Musik gelingt ihm allerdings nicht so gut.

Dieser Soundtrack entwickelt ein tief gehendes Gespür für den Schauplatz und die Epoche dieser Handlung und wird von weiteren traditionellen Stücken untermalt, die von einer langen Reihe von bekannten Künstlern der Bluegrass/Country-Folk-Szene dargeboten werden. Ein energiegeladener Beitrag der Sacred Harp Singers at Liberty Church mit Stücken, die an Gospelsongs erinnern und geradezu ätherische Klänge liefern, ergänzt den Soundtrack. Die sanften Orchesterklänge von Gabriel Yared (ganz entscheidend für die Charakterisierung der Figuren und für die Kontinuität der Handlung) dienen jeweils als Ausklang für die vielen Stücke mit urwüchsiger traditioneller amerikanischer Musik. Burnetts musikalische Reise in die Vergangenheit ist düster, ominös und immer melancholisch, sie ist jedoch wesentlich mehr als nur ein zweiter Aufguss von O Brother, Where Art Thou.

Als White Stripes Fans natürlich ein Muss. Aber der "Rest" lohnt sich genauso sehr
aha, schön vom Amazon den Text kopiert ^
so romantisch wird's den White Stripes Macher wohl nicht mehr geben..
Wunderbare Musik aus einer anderen Zeit und Kultur. Ganz hervorragend in den Film integriert, erzeugt eine schön melancholische Atmosphäre.

Highlights: Christmas Time Will Soon Be Over, Great High Mountain, Anthem, Ada Plays, Ada And Inman, Love Theme
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