SUCHE

GREENFIELD FESTIVAL 2009




Disturbed


Disturbed


Disturbed


Korn


Korn


Korn

Das Greenfield Festival in Interlaken lud auch dieses Jahr wieder mit Top Headliners auf den ehemaligen Flugplatz im malerischen Berner Oberland ein. Wir waren am Sonntag für euch mit dabei!

Heiß war es, als wir am Nachmittag das Festivalgelände betraten. Dem eint oder anderen Zeitgenossen merkte man die Strapazen der letzten Tage und vor allem Nächte deutlich an. Trotzdem fanden einige den Weg zur Hauptbühne um, kurz nach 17 Uhr, Disturbed nicht zu verpassen. Die Amis eröffneten mit dem Knallersong „Voices“, nachdem Sänger David Drainmen mit Zwangsjacke und Hannibal Lecter Maske auf die Bühne gerollt wurde. In den ersten paar Reihen flogen zeitweise ein paar Haare, ansonsten war die Stimmung noch etwas verhalten. Disturbed legten mit Songs wie „Just Stop“ oder „The Game“ noch einen Zahn zu. Zeitweise hatten wir den Eindruck, dass Davids Stimmbänder doch schon ein wenig strapaziert waren. Der Sänger mit den stylischen Snakebite-Piercings hatte teilweise Mühe die, doch anspruchsvollen kräftigen, hohen Gesangspassagen, ohne Krächzen zu singen und wechselte des Öfteren in eine tiefere Stimmlage. Nichts desto Trotz hatten wir riesig Freude am Auftritt der Mannen aus Illinois. Vor allem ihre Setlist entsprach ganz unserem Geschmack und so hoben auch wir heroisch die Fäuste zum Song „Ten Thousand Fists“. Bei ihrem letzten Song „The Sickness“ kam auch schlussendlich beim Rest des Publikums Stimmung auf.
Der Auftritt von Disturbed war gut, jedoch wäre um einiges mehr Stimmung aufgekommen, hätten die Jungs im geschlossenen Zelt gespielt. Disturbed ist unserer Meinung nach nicht die beste Open Air Band, aber wir lieben sie trotzdem.

Der Himmel dunkelte ein wenig, wir hatten etwa 19 Uhr. Die Menge jubelte bereits, als der Mikrofonständer von Jonathan Davis auf die Bühne gestellt wurde. Der Sänger von Korn hat ihn extra vom Meister H.R. Giger anfertigen lassen. Die Herren aus Bakersfield wurden würdig empfangen und dröhnten mit ihrem basslastigen Sound los. Sänger Davis schüttelte mit seinen langen Rasthaaren wild um sich und überzeugte uns sehr schnell mit seiner, zugegeben etwas speziellen, aber doch starken Stimme. Leider haben Korn in den letzten Jahren etwas an Popularität verloren und so waren nicht wirklich viele Fans vor Ort, was die Stimmung etwas drückte. Zu allem Übel begann es nach dem vierten Song extrem stark an zu regnen. Starke Windböen durchwirbelten die Menge, was aus dem Trockenen, doch ganz spannend anzusehen war, untermalte das Wetter doch ziemlich eindrücklich den düsteren Sound von Korn. Wir waren dennoch erstaunt, wie viele Festivalbesucher sich von dem, pardon, Sauwetter nicht vertreiben ließen.
Korn boten eine absolut lobenswerte Show, auch wenn die Publikumsnähe ein wenig vergessen wurde. Wirklich schade, dass das Wetter genau bei ihnen nicht mehr mitspielen wollte.

Es tröpfelte weiter, wenn auch nicht mehr so stark wie am Anfang. Mit etwas Verspätung betrat die Bande von Slipknot die Bühne. Viele haben sich genau nach diesem Augenblick gesehnt und so wurde der Hauptact auch empfangen. Als sie jedoch mit „Sic“ loslegten, haben wir definitiv was anderes erwartet. Kein Moshpit, schon gar kein Circlepit, fast kein Headbanging. Nunja, die Band störte das offenbar nicht. Die neun Mannen waren bester Laune. Es folgten Songs wie „Wait and Bleed“, „Before I Forget“ oder „Sulfur“. Spätestens jetzt ging uns ein Licht auf. Moment mal, haben sie tatsächlich die genau gleiche Setlist, wie bei Rock am Ring? Mit der Liveübertragung dieses Festivals haben sicher nicht nur wir uns auf das heutige Konzert eingestimmt. Auch die Worte von Sänger Corey Taylor an das Publikum waren verdächtig ähnlich. Trotzdem schienen Slipknot wirklich Spaß daran zu haben es dem Publikum ordentlich zu geben. Bei „Psychosocial“ kam dann endlich auch wirklich Stimmung auf. Diesen Song kannten wohl auch die zahlreichen Biernasen, da es wohl Slipknots zurzeit populärstes Stück ist. Nach dem bekannten Hinknien und darauf folgendem Aufspringen zu „Spit It Out“ verabschiedeten sich Slipknot mit dem Versprechen, bald wieder live in die Schweiz zu kommen.
Die Maskenmänner boten eine wohl durchdachte und gute Show. Jedoch war die Stimmung, vor allem im Publikum, keinesfalls mit ihrem Gig vom letzten November in Winterthur zu vergleichen.
Solitary Fairy

Linktipps:
Offizielle Website

Australien Belgien Dänemark Deutschland Finnland Frankreich Italien Neuseeland Niederlande Norwegen Österreich Portugal Schweden Spanien Suisse Romande
deutsch
LOGIN
PASSWORT
Passwort vergessen?

FORUM

Robbie Bauer
Beste 90er Jahre Dancefloorhits, Tei...
Fragen an... hitparade.ch und Co., T...
Arsenal FC, Teil 19
Aktuelle House/Dance/Electro Traxx