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SPRING ROCK FESTIVAL (04.05.2005)











Die BIRRERIA feiert Geburtstag! 10 Jahre edelste Biervielfalt aus dem Zapfhahn und feinster Rock aus den Boxen. Das muss gefeiert werden: Und was andern recht ist, ist der BIRRERIA billig. Darum hat man kurzerhand das SPRING ROCK FESTIVAL auf die Beine gestellt. Drei Nächte, 15 Bars, und viel gute Musik, von den Funpunker QL, den Lokalmatadoren POSH bis hin zu den Schweden CLAWFINGER. Alles der BIRRERIA würdige Bands feierten in der OLMA Halle 2. Wir wollten da auch dabei sein, und haben uns am Mittwoch vor Auffahrt unters Festvolk gemischt.

Als erster Act betraten THE LOMBEGO SURFERS die Bühne der Halle 2. Mit ihrem Punk'n'Roll mobilisierten sie das bislang eher zurückhaltende Publikum erstmals. Mit satten Riffs und hohem Unterhaltungswert konnten die Basler doch nach und nach Volk vor die Bühne bewegen. The Lombego Surfers zeigten in rund 45 Minuten, dass man für solche Musik nicht stets zuerst über die Grenzen blicken muss, um etwas cooles zu finden. Heimisches Schaffen sollte doch mehr gewürdigt werden, und ich denke, dass man sicher keine Zeit verschwendet, wenn man sich mit den Lombego Surfers beschäftigt.

Die zweite Runde läuteten TÜCHEL ein. Mit schnörkellosem Punk-Rock, Made in St.Gallen, hob sich die Stimmung noch etwas weiter. Vergessen war die Niederlage des FCSG gegen YB. Tüchel vermochten sogar mich mit ihrem abwechslungsreichen Sound zu begeistern. Zu oft wird es mir bereits nach kurzer Zeit langweilig. Mit viel Spielwitz unterhielten die St.Galler das immer zahlreicher werdende Publikum. Da waren die geschickt eingesetzten Covers wie "Rebell Yell", "Skandal im Sperrbezirk" und die wirklich hammermässige Rockversion von Kraftwerk's Klassiker "Das Model" gerade noch die Zückerchen in diesen 60 Minuten. Wir bleiben da mal dran...

Kurz vor Mitternacht war dann der Ring frei für den Headliner POSH. Gleich von Beginn weg überzeugte das das Quartett um Martina Dieziger mit druckvollem Sound. Kein Schnick-Schnack - alles geradeaus. Von "Bad Impression" über "Damn Sexy" war alles dabei was die Herzen der POSH Fans höher schlagen lässt. Mit ihrem selbstbenannten Power-Pop schaffen sie den Spagat zwischen harten Sounds und eingängigen Melodien gekonnt. Auch wenn sie doch einiges härter klingen als auf ihrem zweiten Album What's Wrong With Being..?, ist es unverkennbar POSH. Die satten Bässe von Thomy, die Riffs von Thuri, die Beats von Andi und die herausragende Stimmgewalt von Martina hallen durch die Betonmauern, genau so muss es sein, nicht mehr, nicht weniger. Mit "Weak", meinem persönlichen Favoriten, zeigten die Vier, was für ein Potenzial in ihnen steckt und was sie mit Power-Pop meinen. Viel zu schnell verfliegt hier die Zeit, und das Publikum fordert lautstark nach mehr. Und sie bekommen mehr. Noch einmal betreten sie die Bühne. Noch einmal wird Gas gegeben, aber auch mal ein paar sanfte Töne angeschlagen. "Hedonism", welch gradiose Nummer von Skunk Anansie, fügt sich ideal in diesen Power-Pop, und plötzlich weiss auch ich mit welcher Band ich POSH am besten vergleichen kann. Nach dieser Darbietung freue ich mich um so mehr auf den neuen Longplayer, welcher im Herbst erscheinen soll.

fuedlibuerger

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