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X-AGE IM INOX (07.05.2005)



Aufwärmen für grosse Taten

Am 21. Mai erscheint der erste komplette Longplayer von X-Age, welcher auf den Namen "It's all Fake" getauft wird. Und bevors richtig los geht, bespielte man noch ein paar kleinere Clubs. Wir haben diese Chance gepackt und waren im INOX Club in Baden Live mit dabei.

Klein ist der Keller im INOX. Kaum zu glauben, dass hier Konzerte stattfinden. Ist aber so, und das regelmässig. Und wenn man sich der Hall of Fame annimmt, kommt man aus dem staunen nicht mehr heraus: Florian Ast, Gigi Moto, Sina, Gotthard, ja sogar die Climax Blues Band fanden den weg hinunter ins Gemäuer, und noch viele mehr. So auch X-Age, bereits zum zweiten mal...
Als wir kurz vor dem angekündigten Konzertbeginn im INOX eintrafen, hat es sich bislang nur eine kleine Fangemeinde im Keller gemütlich gemacht. Knapp 40 Leute, darum verzögerte sich der Beginn doch noch um rund eine halbe Stunde. Aber dann gings los. Stéphanie Berger und ihre drei Mannen legten gleich kräftig los. Wer hier etwa Sounds im Stile von Stéphanie Berger's ersten musikalischen Solo-Versuchen wie "Sometimes" (1996) oder "I miss you" (1999) erwartete, war definitiv am falschen Ort. Gitarre, Bass und Schlagzeug beherrschten die Szenerie, Rock, nicht mehr, nicht weniger. "Let's having a good Time" war das Motto und das Quartett lies es sich gut gehen. Sie fühlten sich sich sichtlich wohl, auch wenn man sich insgeheim sicher ein etwas volleres INOX gewünscht hätte. Musikalisch abwechslungsreich führten X-Age mit neuem Material, aber auch Songs von ihren EP's "Prologue" (2003) und "Time to go... Ahead" (2004) durch die erste Hälfte des Konzertes.
Nach einer kurzen Pause ging es das Quartett erst ein wenig ruhiger an. Ein paar schne Balladen mit akustischer Begleitung rundeten den Rock von X-Age ab, bevor's zum Endspurt über ging. Und der beinhaltete genau dies, was wir in der ersten Hälfte etwas vermisst haben, Rock Songs, die einen gewissen Wiedererkennungseffekt beinhalten. Sounds die mitreissen. Nicht, dass das andere schlecht wäre, bei weitem nicht. Aber sicher gewöhnungsbedürftiger. An den den Paula Abdul- Klassiker "Straight up" musste man sich dann aber erst gar nicht gewöhnen. Dieser Song macht auch als Rock-Cover mehr als nur eine Gute Figur und wird sicher bald in die Playlist diverser DJ's finden. Weitere Songs wie "It's all Fake", welcher bereits auf "Prologue" vertreten ist, folgten. Wie auch "Not the End" von der Nachfolge-EP.
Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die Geschehnisse um X-Age entwickeln. Sounds wie diese sollte es wohl mehr geben in den Charts, aber ob sie sich gegenüber dem kommerziellen Einheitsbrei durchsetzen wird, werden wir sehen....

fuedlibuerger

Linktipps:
Interview mit X-Age

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