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THE MILLER WAY - LIVE! MIT MANDO DIAO IN DER MAAG EVENT HALL (29.03.2008)















Nach der Veröffentlichung von „Never Seen The Light Of Day“ im Oktober 2007, wurde es ruhiger um Mando Diao. Nach einer kurzen Auszeit und einer Solo-Tour von Teil-Frontmann Björn Dixgård, sind die Schweden nun wieder da. Die ersten Auftritte mit den neuen Songs standen auf dem Programm, einer davon in der Schweiz.

Wer Mando Diao sehen wollte, musste sich gedulden. Die Schweden waren erst auf 23:00 Uhr angesetzt worden. Um sich die Zeit bis dahin zu vertreiben, wurde das Publikum mit Beatboxer, Breakdancer und einer Percussion-Formation unterhalten. Aber darauf hätten wahrscheinlich die meisten Anwesenden verzichten können, waren sie doch hauptsächlich wegen Mando Diao in die Maag Event Hall gekommen!
Passender Weise, lief als letzter Song vor dem Konzert „Flying On The Ground Is Wrong“ von Neil Young. Dies war vor allem für die eingefleischten Fans ein Zeichen, dass es bald Zeit für ihre Lieblingsband war. (Björn eröffnete jeweils seine Solo-Konzerte mit diesem Lied)
Kurz nach der offiziellen Startzeit eröffneten Mando Diao den Gig mit „One Blood“ ab dem neusten Album „Never Seen The Light Of Day“. Ein eher unerwarteter Opener, der die Leute nicht vollständig zu überzeugen vermochte. Mit „White Wall“ wurde dann aber gleich darauf doch noch für ausgelassene Stimmung gesorgt. Zumindest beim „Lala“-Teil konnte jede/r mitgröhlen – taktisch gesehen also genau der richtige zweite Song! Von da an ging es auf dem selben Niveau weiter, ein Kracher nach dem andern. Die Setlist war sehr abwechslungsreich. Schnell, langsam, alt und neu, alles wurde gespielt. Besonders die Übergänge zwischen den einzelnen Liedern waren gut gewählt und auf einander abgestimmt. Die gute Atmosphäre hielt sich deswegen auch zwischendurch, es ging nichts an Spannung verloren.
Dem bunt durchmischten Publikum machte es sichtlich Spass, jung und alt klatschten, sangen und hüpften mit. Als ruhiger Höhepunkt kann sicherlich „All My Senses“ erwähnt werden – Gänsehaut-Alarm! Glücklicherweise wirkten Lieder wie „If I Don't Live Today...“, „Mexican Hardcore“ und „Train On Fire“ live um einiges besser, als auf der CD. So kamen auch die Kritiker des neusten Album langsam auf den Geschmack und feierten was das Zeug hielt.
Mit „God Knows“ und „Long Before Rock'n'Roll“ verabschiedete sich die Band fulminant von den Konzertbesuchern. Die Masse lies sich dies verständlicherweise nicht gefallen, lautstark wurden die Zugaben verlangt. Endlich, nach mehreren Minuten (so kam es einem jedenfalls vor...), tauchten Björn, Gustaf und Co. verschwitzt wieder auf. Sehr zur Freude der weiblichen Fans hatte sich Gustaf seines Jacketts entledigt und auch Björn zeigte sich etwas offenherziger! Für alle, die keinen Blick auf die Bühne erhaschen konnten, wurde das Konzert auf einer Leinwand übertragen. Dadurch hatten auch die Kleineren die Möglichkeit, zu sehen, was sich ganz vorne abspielte.
Als Zugabe boten die Jungs „Sheepdog“ und auch „Down In The Past“ durfte natürlich nicht fehlen. Viele hätten sich wohl zusätzlich „You Can't Steal My Love“ erhofft, doch daraus wurde nichts – Vergebens wurde auf eine weitere Zugabe gewartet. Nach knappen 90 Minuten beendeten Mando Diao ihr Konzert in Zürich und hinterliessen ein erschöpftes, aber zufriedenes Publikum.
YVE


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